Schon bevor ich losgereist bin, sagten meine Eltern zu mir, dass ich die Chancen, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten besser kenenzulernen, nutzen soll, denn man ist ja nicht jedes Jahr in den USA.
Schon einige Wochen nach meiner Ankunft in Idaho organisierten meine Gasteltern einen Ausflug in den weltweit berühmten "Yellowstone Nationalpark", welcher in den US-Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho liegt. Wir besichtigten einen Teil des riesengrossen Parks, welcher gerade zwischen den Grenzen der 3 Staaten liegt. Der zweitägige Ausflug war vollgepackt mit wundervollen Panoramen, unberührter Natur und wilden Tieren wie Bisons, Hirschen, Weisskopfseeadlern und wandernden Lachsschwärmen.
Meinen Gasteltern war es sehr wichtig, dass ich ihre Nation von vielen verschiedenen und atemberaubenden Seiten kennenlerne, so nahmen sie mich auch mit in die Idaho's Hauptstadt Boise, wo wir eine Stadttour machten, zwei ihrer Töchter kennenlernten die dort wohnen, und natürlich hatten wir auch ganz viel Zeit um die Shoppingmall unsicher zu machen, denn Shopping ist ja etwas wesentlich tolleres in den USA als in der Schweiz, denn die Preise sind nicht selten um mehr als die Hälfte tiefer.
Neben Boise gingen wir auch in den Staat Utah, welcher südlich von Idaho liegt, um nach Salt Lake City zu gehen. Salt Lake City, auch SLC genannt, gilt als "Hauptstadt der Mormonen" und deshalb gingen wir natürlich zum "Temple Square", wo der Tempel, das Tabernakel, das Verwaltungsgebäude und das Konferenzzentrum zu finden sind. Nach der Besichtigung dieser Orte befriedigten wir noch unsere Einkaufsbedürfnisse in einer Mall.
Im Januar ergab sich für uns Austauschschüler die Möglichkeit, für eine Woche nach Las Vegas und Phoenix in Arizona zu reisen, um die Städte, den Grand Canyon und ein Football Spiel an der Universität von Phoenix zu besichtigen. Wir waren eine Gruppe von etwa 30 Austauschschülern aus aller Welt und auch zwei Mitarbeiter unserer amerikanischen Partnerorganisation waren dabei. Es war eine unglaublich tolle Zeit und ich habe mit vielen anderen Schülern Kontakte aufgebaut, die wir auch heute noch, hauptsächlich übers Internet, pflegen.
Im Sommer 2010, bevor meiner grossen Heimreise, flog ich nach Los Angeles in Südkalifornien, wo ich meine Familie traf und wir gemeinsam zwei unglaublich aufregende, lustige und abwechslungsreiche Ferienwochen verbrachten.
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